Dein Menstruationszyklus ist weit mehr als nur die monatliche Regelblutung, die den offensichtlichsten Teil des weiblichen Zyklus ausmacht. Hinter dem Begriff Menstruationszyklus steckt noch weitaus mehr! Er beschreibt das faszinierende Zusammenspiel von Eierstöcken, Gebärmutterschleimhaut und Deinem Gehirn.
Dieses Zusammenspiel wird von Deinen Hormonen gesteuert und sorgt dafür, dass Eizellen heranreifen. Anschließend folgt der Eisprung, und Dein Körper bereitet sich aktiv auf eine mögliche Schwangerschaft vor.
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Bei dieser wichtigen Vorbereitung spielen essenzielle Nährstoffe wie Vitamine und Mineralien eine große Rolle. Um optimal versorgt zu sein, solltest Du auf eine ausgewogene Ernährung achten und Deinen Lebensstil aktiv und bewusst gestalten. Um Deinen Nährstoffbedarf gezielt zu decken, kannst Du Dich optimal mit unseren Pimp my Eggs® Kapseln oder den WomanToMum® Kapseln sowie den Inositol Komplex Kapseln unterstützen. Sie enthalten sorgfältig abgestimmte Rezepturen, die speziell für Frauen mit Kinderwunsch entwickelt wurden.
Wie Du sicher weißt, startet Dein Zyklus am ersten Tag der Periode und endet am Tag vor der nächsten Blutung. Somit misst Du also die Länge zwischen zwei Menstruationen. Deine Menstruationszyklen müssen dabei nicht immer genau gleich lang sein. In der Medizin wird oft vom 28-Tage-Zyklus gesprochen. Er ist so etwas wie die goldene Mitte. In der Realität schwankt die Zykluslänge aber bei fast jeder Frau. Von Zyklusstörungen ist erst die Rede, wenn mehrere Zyklen kürzer als 24 Tage oder länger als 38 Tage sind.
Menstruationszyklus und allgemeiner Zyklus im Vergleich
Im Alltag werden die Begriffe „Menstruation“ und „Menstruationszyklus“ oft verwechselt – dabei bezeichnen sie zwei unterschiedliche Dinge. Die Menstruation ist lediglich ein Teil des gesamten Prozesses, während der Menstruationszyklus alle hormonellen und körperlichen Abläufe umfasst.
In Deiner Gebärmutter und in Deinen Eierstöcken finden während des Zyklus viele spannende Dinge statt, die eng mit Deinem Hormonhaushalt zusammenhängen. Mit jedem neuen Zyklus wiederholen sich diese Vorgänge – ein faszinierender Rhythmus Deines Körpers!
Wie Dein Zyklus gesteuert wird
Die Steuerung Deines Zyklus beginnt im Hypothalamus – einem speziellen Teil Deines Gehirns, in dem die wichtigen Entscheidungen über Hormone und Prozesse getroffen werden. Zusätzlich sendet Deine Hirnanhangdrüse Signale aus, welche die zentralen Zyklushormone wie FSH und LH steuern. Diese wiederum beeinflussen Deine Eierstöcke und die Produktion von Östrogen und Progesteron.
Bestimmt weißt Du schon, dass sowohl Progesteron als auch Östrogen Deine Gebärmutterschleimhaut gezielt verändern. Sie bereiten sie in den fruchtbaren Phasen perfekt vor und schaffen so die optimale Umgebung für Spermien, um eine Schwangerschaft zu fördern.
Gut zu wissen: Manchmal wird fälschlicherweise angenommen, dass ein Schwangerschaftstest diese Hormone testet. In Wahrheit schlägt er aber bei erhöhtem hCG an, welches nur im Falle einer Befruchtung in größeren Mengen produziert wird.
Vier Phasen des Menstruationszyklus
Du befindest Dich während Deines Zyklus in vier unterschiedlichen Phasen. Während die Regelblutung sehr gut als eigene Phase erkennbar ist, gibt es auch Phasen, die deutlich schwieriger zu erkennen sind. Beispielsweise diejenige, in welcher die Follikel heranreifen. Sie wird als Follikelphase betitelt und folgt direkt auf Deine Monatsblutung. Du kannst Dir die verschiedenen Phasen jetzt ansehen.
Menstruationsphase
Die Menstruationsphase beginnt an Tag 1 des Zyklus. Wenn sich keine befruchtete Eizelle eingenistet hat, sinken die Spiegel von Östrogen und Progesteron ab. Dadurch wird die zuvor aufgebaute Gebärmutterschleimhaut mit der Blutung abgestoßen. In dieser Phase reinigt sich die Gebärmutter und stößt ungebrauchtes Gewebe wieder ab.
Follikelreifung (Proliferationsphase)
Parallel zur Menstruation beginnt bereits die Follikelphase. In den Eierstöcken regt FSH mehrere Follikel zum Wachstum an. Meist setzt sich davon ein dominanter Follikel durch. In diesem dominanten Follikel reift dann die nächste Eizelle heran. Gleichzeitig steigt Dein Östrogenspiegel an. Das ist wichtig, damit Deine Gebärmutterschleimhaut nach der Blutung wieder aufgebaut werden kann.
Hinweis: Die Follikelreifung dauert in manchen Zyklen ein wenig länger als in anderen. Darum kann es hier zu Verschiebungen und Veränderungen in der allgemeinen Zykluslänge kommen. Diese Schwankungen sind vollkommen normal und kein Grund zur Sorge!
Eisprung
Etwa zur Zyklusmitte findet der Eisprung statt. Ausgelöst wird dieses wichtige Ereignis vor allem durch den Anstieg Deines LH-Spiegels. Der dominante Follikel reißt auf und gibt die Eizelle frei, die anschließend vom Eileiter aufgenommen wird. Sobald die Eizelle den Follikel verlassen hat, ist sie für rund 24 Stunden befruchtbar. Wie Du Deinen Eisprung erkennen kannst und wie unser kostenloser Eisprungrechner Dich dabei optimal unterstützt, erfährst Du ausführlich in den entsprechenden Blogbeiträgen.
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Lutealphase
Die Lutealphase – oder auch Gelbkörperphase – ist die letzte der vier Phasen. In ihr entsteht aus dem zurückbleibenden Follikel ein sogenannter Gelbkörper. Er produziert hauptsächlich Progesteron. So wird dafür gesorgt, dass die Gebärmutterschleimhaut möglichst schnell erneut ausreift und auf einen neuen Menstruationszyklus vorbereitet wird. Die Phase dauert rund 14 Tage und endet, sobald die Menstruation einsetzt.
Ovarialzyklus und Uteruszyklus – zwei Prozesse, ein Körper
Wenn man die Zyklen ganz genau betrachtet, erkennt man, dass eigentlich zwei Prozesse zur selben Zeit ablaufen. Im ovariellen Zyklus kommt es zu Änderungen am Eierstock. Hier geschehen die Follikelreifung, der Eisprung und die Gelbkörperbildung. Der uterine Zyklus umfasst hingegen die Veränderungen in Deiner Gebärmutter. Er ist für die Abstoßung der alten Schleimhaut verantwortlich, baut sie wieder auf und produziert notwendige Sekrete.
Trotzdem stehen diese beiden Abläufe natürlich in einer hormonellen Verbindung. Nur in einem gemeinsamen Rhythmus können sie korrekt funktionieren. Wenn Du genau wissen möchtest, was in Dir geschieht, solltest Du sie bei der medizinischen Betrachtung jedoch voneinander trennen.
Wichtige Hormone während des Menstruationszyklus
Da Deine Hormonproduktion und Dein Hormonspiegel direkt mit dem Menstruationszyklus zusammenhängen, tauchen bestimmte Hormone immer mit ihm auf. Ganz klassisch ist dabei das Östrogen in der ersten Zyklushälfte und das Progesteron in der zweiten Hälfte. Aber auch FSH und LH sind wichtig.
Hier kannst Du Dir ansehen, wofür die Hormone wichtig sind:
- FSH fördert die Reifung der Follikel im Eierstock.
- LH löst den Eisprung aus.
- Östrogen unterstützt den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut.
- Progesteron bereitet die Gebärmutter im Ganzen auf eine eventuelle Schwangerschaft vor.
Typische Beschwerden während des Menstruationszyklus
Dass Dein Wohlbefinden während Deines Hormonzyklus variiert, ist nicht unüblich. Die Veränderungen müssen dabei nicht nur Deine Stimmung umfassen, sondern können sogar mit Schmerzen oder Krämpfen einhergehen. Bekannt sind die Veränderungen kurz vor der Regelblutung, die oft als allgemeines Unwohlsein und Regelschmerzen auftauchen. Grundsätzlich kann Dein Körper aber auch in der Ovulationsphase einige Anzeichen von Anstrengung zeigen.
In den Wechseljahren werden die Schwankungen übrigens noch klarer sichtbar. Hier können stärkere Symptome auftreten, die mit der veränderten Ausschüttung von wichtigen Hormonen wie Östrogen zusammenhängen.
Zusammenfassung: Menstruationszyklus erklärt
Der Menstruationszyklus ist ein faszinierendes, fein abgestimmtes Zusammenspiel von Gehirn, Eierstöcken und Gebärmutter. Er startet mit dem ersten Tag Deiner Periode und umfasst die gesamte Entwicklung der Eizelle, den Eisprung sowie die anschließende Vorbereitung Deiner Gebärmutter. Entscheidende Akteure dabei sind Hormone wie FSH, LH, Progesteron und Östrogen.
Möchtest Du Deine eigene Gesundheit und die verschiedenen Phasen besser kennenlernen und verstehen? Dann schau Dich gerne auf unserem Blog um! Du findest dort viele weitere spannende Beiträge, die Dir wertvolle Einblicke geben!
Wichtige Fragen zum Menstruationszyklus
Die drei folgenden Fragen werden zum Thema Menstruation und Menstruationszyklus häufig gestellt. Darum haben wir sie für Dich beantwortet.
Ein Menstruationszyklus dauert nicht bei jeder Frau gleich lang. Häufig wird ein 28-Tage-Zyklus als Beispiel genannt, tatsächlich sind aber auch kürzere oder längere Zyklen normal.
Der Eisprungr folgt auf die Follikelphase und liegt damit in der ersten Hälfte des Zyklus – allerdings nicht zwangsläufig genau in der Mitte. Wann genau der Eisprung erfolgt, hängt von der individuellen Länge der Follikelphase ab und kann von Frau zu Frau und von Zyklus zu Zyklus variieren. Beim klassischen 28-Tage-Zyklus wird der Eisprung häufig rund um den 14. Zyklustag erwartet – bei einem kürzeren oder längeren Zyklus verschiebt er sich jedoch entsprechend. Es ist also völlig normal, wenn Dein Eisprung manchmal etwas früher oder später erfolgt.
Hauptsächlich die Hormone Progesteron, Östrogen sowie FSH und LH. Sie sind an allen Prozessen beteiligt und werden vom Hypothalamus gesteuert.
Einen LH-Anstieg (luteinisierendes Hormon) erkennt man am besten durch die Verwendung eines Ovulationstests, der den LH-Wert im Urin misst. Ein positiver Test zeigt den bevorstehenden Eisprung innerhalb der nächsten 24 bis 36 Stunden an.
Der LH-Anstieg dauert in der Regel etwa 24 bis 48 Stunden. Dieser Hormonanstieg erreicht seinen Höhepunkt kurz vor dem Eisprung und löst die Freisetzung der Eizelle aus dem Eierstock aus. Der Eisprung erfolgt meist 12 bis 36 Stunden nach dem höchsten LH-Wert (dem sogenannten LH-Peak).
Ja Stress kann den Menstruationszyklus beeinflussen, indem er die Hormonproduktion stört. Hoher Stress führt oft zu einem Anstieg des Hormons Cortisol, das den Hypothalamus, eine Hirnregion, beeinflusst. Der Hypothalamus steuert die Freisetzung von Hormonen, die den Eisprung und die Menstruation regulieren. Stress kann so zu unregelmäßigen Zyklen, verspäteter oder ausbleibender Ovulation und sogar Ausbleiben der Periode (Amenorrhoe) führen.
Progesteron spielt nach der Ovulation eine zentrale Rolle im weiblichen Zyklus, besonders bei der Vorbereitung und dem Erhalt einer möglichen Schwangerschaft. Es sorgt dafür, dass die Gebärmutterschleimhaut weiter verdickt und optimal für die Einnistung einer befruchteten Eizelle vorbereitet wird, indem es die Nährstoffversorgung verbessert. Zudem hemmt Progesteron die Hormone LH und FSH, um einen weiteren Eisprung im Zyklus zu verhindern. Solange der Progesteronspiegel hoch bleibt, bleibt die Gebärmutterschleimhaut stabil. Sinkt der Spiegel, beginnt die Menstruation. Progesteron macht den Zervixschleim nach der Ovulation dicker, um eine erneute Befruchtung zu verhindern. Im Falle einer Befruchtung sorgt Progesteron dafür, dass die Schwangerschaft erhalten bleibt. Ohne Befruchtung fällt der Progesteronspiegel ab, was zum Beginn der Menstruation führt.
Wenn euch dieses Thema interessiert oder ihr weitere Fragen habt, lasst es mich in den Kommentaren wissen.
Alles Liebe
Eure Heilpraktikerin Karin Heidmann
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